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Projektwoche „Weltreise“ 2017

Am Montagmorgen startete der Kindergarten bis und mit sechster Klasse mit einem gemeinsamen Reisestart in der Turnhalle in die Projektwoche. In vier altersdurchmischten Gruppen ging die Reise in dieser Woche von Südamerika, den Orient über die Mongolei und Tibet bis nach Australien. So konnte eine Gruppe in zweieinhalb Stunden das jeweilige Land oder den Kontinent ausgiebig kennenlernen. Ob Punktmalerei der Aborigines, Glücksketten herstellen, Gewürze oder Trachten und Alpakas kennenlernen, es hatte von allem ein wenig.

Am Dienstagnachmittag war dann für die 1. bis 6. Klasse ein besonderer Anlass. Neun Kinder mit ihrer Lehrerin aus dem Transitzentrum Trimmis besuchten uns in Fanas. Die Kinder konnten beim Austausch erfahren woher sie kommen, die Gründe wieso sie hier sind und wie der Unterschied zum Heimatland ist. Dank der recht guten Deutschkenntnisse seitens der Besucher, obschon einige erst ein halbes Jahr hier sind, fand ein reger und interessanter Austausch statt unter den Kindern. Schon nach kürzester Zeit war das Eis gebrochen und man zeigte sich gegenseitig Spiele. Auch in der Pause war es so, als wären sie bereits hier in der Schule. Es war für beide Seiten eine tolle Erfahrung und einige tauschten sogar Nummern und Adressen.

Am Mittwoch war dann der musische Teil noch stärker gefragt. In der einen Hälfte des Morgens konnte man den orientalischen Tanz näher kennenlernen und in der zweiten Morgenhälfte waren die Kinder in Mitten von afrikanischen Trommelklängen, welche uns unter fachkundiger Leitung nähergebracht wurden.

Am Donnerstagmorgen besuchten die Gruppen noch das letzte Land und um 11.00 Uhr zeigt uns eine Peruanerin noch ein wenig mehr über dieses spannende Land Peru. Am Nachmittag wurde dann im Plenum der 1. bis 6. Klasse nochmal rege ausgetauscht, was sie am Dienstag alles erfahren konnten und vor allem, was sie beeindruckt hatte.

Am Freitag dann der krönende Abschluss mit kulinarischen Höhenflügen. Jede Gruppe bereitete ein für ihr Land typisches Gericht vor. Vom Starter bis zum Dessert sollte alles dabei sein, und so war es dann auch. Pünktlich um 11.00 Uhr versammelten wir uns alle im Kreis in der Turnhalle. Dann wurden die Leckereien und deren Herkunft gezeigt und der Ablauf des Schöpfverfahrens erklärt. Und so konnten sich alle von allem bedienen und die Köstlichkeiten versuchen. Es war ein wahrer Augen- und Gaumenschmaus: Momo, Kuskus, Fajitas, Reis, Humus, Gemüse, Saucen, Curry und zum Dessert noch Pavlova mit Pfirsichen und Mandelecken. Niemand ging hungrig nach Hause.

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